Rekrutierung und Bindung
Arbeitgeber, die LGBT-spezifische Arbeitsplatzstrategien entwickeln und umsetzen, schaffen faire Arbeitsplätze für LGBT-Mitarbeiter. Sie können dadurch ihr Employer Branding verbessern, die Arbeitszufriedenheit erhöhen und die Motivation der Mitarbeiter steigern. Dies erhöht die Geschäftschancen, zieht Mitarbeiter an und bindet sie, steigert die Produktivität und verringert rechtliche Schwachstellen.
PERSONALBESCHAFFUNG, BINDUNG & PRODUKTIVITÄT
Viele Unternehmen wissen nicht, dass sie schwule, lesbische, bisexuelle oder transsexuelle MitarbeiterInnen haben. LGBT-MitarbeiterInnen müssen einen nicht unerheblichen Teil ihrer Energie darauf verwenden, ihr persönliches Leben abzuschotten, um so mögliche negative Auswirkungen am Arbeitsplatz zu vermeiden.
In vielen Unternehmen gilt außerdem: Privates soll privat bleiben. Dieses grundsätzlich gut gemeinte Prinzip soll Diskriminierung entgegenwirken, indem mögliche Quellen für Konflikte am Arbeitsplatz erst gar nicht thematisiert werden. In der Realität stößt ein solcher (Nicht-)Umgang mit verschiedenen sexuellen Identitäten jedoch permanent an Grenzen. So entstehen für die Betroffenen täglich unangenehme, kaum zu vermeidende und auf Dauer sehr belastende Situationen – von der beiläufigen Frage nach den Aktivitäten am Wochenende bis hin zu Betriebsfeiern, zu denen auch PartnerInnen eingeladen sind.
Integrierende Maßnahmen sind der Schlüssel, um eine vielfältige Belegschaft zu gewinnen und zu binden:
- Progressive Grundsätze am Arbeitsplatz können Rekrutierung und Bindung verbessern, was entscheidend für den Erfolg eines Unternehmens ist.
- Die Schulung neuer MitarbeiterInnen ist teuer, wenn diese kündigen oder aus Gründen, die nichts mit der Arbeitsleistung zu tun haben, entlassen werden.
- Arbeit ist nicht nur ein Mittel, um Grundbedürfnisse zu befriedigen. Viele Menschen sind stolz auf ihre Arbeit und suchen emotionale Bestätigung bei der Bewältigung möglicher beruflicher Herausforderungen. Mangelnde Wertschätzung und Toleranz gegenüber LGBT- MitarbeiterInnen am Arbeitsplatz kann sich negativ auf das Unternehmen auswirken. Die Fähigkeiten können nicht vollständig entfaltet, Potenziale nicht ausgeschöpft werden, was wiederum die Leistung eines ganzen Teams beeinflussen kann.
WIRKUNG AUF ALLE MITARBEITERINNEN
Die Wirkung integrierender Arbeitsplatz-Strategien geht über die LGBT-Bevölkerung weit hinaus. Bewusste ArbeitnehmerInnen und VerbraucherInnen, insbesondere jene, die anderen Minderheiten zugehörig sind, sehen LGBT-Integration als einen Indikator für ein Umfeld, das alle MitarbeiterInnen unterstützt.
Laut des amerikanischen Wissenschaftlers Richard Florida lockt ein Klima von Offenheit und Toleranz nicht nur LGBT, sondern auch Querdenker und andere kreative Köpfe in ein Unternehmen.
ZITAT EINER BESUCHERIN
„Ich bin nicht lesbisch, aber Karriere machen will ich dennoch. Und das zur Abwechslung mal in einer Umgebung, wo man nicht zu jedem Schwulenwitz gequält lächeln muss, weil er vom Chef kommt. Ich finde Euer Konzept klasse und möchte über Euch an einen besseren Arbeitgeber vermittelt werden.“
GUT INFORMIERT MIT DEM
MILK-NEWSLETTER
SHARE THE MILK
MILK TWEETS
OPEN
CLOSE
HOCHSCHULPARTNER
WHU
Freie Universität Berlin
Hertie School of Governance
KARRIEREPARTNER
Camwik
International Talents
Woman&Work
Zukx
LGBT Partner
Völklinger Kreis
Wirtschaftsweiber
Nordic LGBT Workplace
Forum & Career Fair
Weitere Partner
>>>mehr





